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Zu den praktischen Informationen,
Zeiten, Beratung


Das Kind lebt und lernt im Spannungsfeld zwischen Familie, Schule und Öffentlichkeit und es
findet dann ideale Bedingungen zu seiner Entwicklung vor, wenn es allen Beteiligten gelingt,
das Kind in seinen Bedürfnissen umfassend zu verstehen und zu fördern. Aber wie sieht die
Wirklichkeit aus? Kann das Kind erleben und darauf vertrauen, dass Eltern und Lehrer sich
in jeder Situation um die notwendige Erkenntnis dessen bemühen, was für die
augenblickliche Lage des Kindes förderlich ist?

"Was wir besonders brauchen, das ist, dass wir uns immer mehr und mehr bemühen,
wirklich in die menschliche Natur, also als Lehrer in die kindliche Natur, in das ganze Wesen
dem Geistigen, Seelischen und Leiblichen nach einzudringen, dass wir uns immer mehr
Bewusstsein davon verschaffen, was eigentlich im Menschen vorliegt. Dann bekommen wir
einen richtigen Begriff davon, was eigentlich mit dem Kinde geschieht, wenn wir ihm das
oder jenes beibringen und lernen, in der richtigen Weise nach diesem Begriff zu arbeiten."
(Rudolf Steiner, 12.6.1921, Stuttgart)

Das Anliegen von Artemis ist, als Anwalt des Kindes in besonderen Situationen den
Vermittlungsprozess zu fördern zwischen ihm und allen, die zu seiner Erziehung beauftragt
sind. Im Gespräch kann eine Basis geschaffen werden, auf der alle Anliegen gehört werden,
um dann eine Perspektive zu erarbeiten, die es dem Kind ermöglicht, seine Entwicklung in
richtiger Weise zu vollziehen.

Seminare, Vorträge, Diskussionsforen und Forschungsgespräche sowie künstlerische Kurse
und Veranstaltungen werden zu den Themen Erziehung und Selbsterziehung veranstaltet.







Der Name Artemis greift den Mythos der Göttin als Hüterin der Frauen und Kinder auf, deutet
also auf ihre pädagogische Funktion. Wir kennen Artemis als Göttin der Tiere, überhaupt des
Waldes mit seinen Elementarwesen (Nymphen gehören zu ihrem Gefolge). Man kann auch an
die Artemis Ephesia denken, die im großen Tempel von Ephesos als Ernährerin aller
Lebewesen, also als Trägerin der Lebenskräfte dargestellt wird. Damit sind wesentliche Motive
angedeutet, die in der künftigen Arbeit eine Rolle spielen werden: Der Blick auf die Kinder,
ihre Lebenskräfte und auf den Zusammenhang mit der elementarischen, ätherischen Welt.
Konkret: Wie begleiten Naturwesen die Entwicklung der Kinder? Und wie begleiten sie unsere
Tätigkeit als Erzieher und wie bewusst sollen wir uns ihrer Mitwirkung und Hilfe werden? -
In gleicher Weise kann der Blick in diesem Zusammenhang auf das Wirken der Engel gerichtet
werden, so dass die kindliche Entwicklung im Grunde nur verstanden und geschaut werden kann,
indem man den zunächst uns unsichtbaren Hintergrund der mitgestaltenden und impulsierenden
Engel (die alten Götter) und Naturwesen mit einbezieht. Dies als Vorbedingung jeder spirituellen
pädagogischen Praxis, sei es im Unterricht einer Klasse oder in der individuellen beratenden
Arbeit.


Pädagogik, Texte
Anthroposophie
Biografiearbeit, Karma
Das Wesentliche für die Zukunft der Erde
entfaltet sich unsichtbar im Herzen des Menschen

In der heutigen Zeit entstehen für den individuellen Lebensverlauf oft schwerwiegende Fragen
über den Sinn bestimmter Schicksalsereignisse, den Umgang mit Begegnung und Trennung,
Krankheit, schwierigen Arbeitsbedingungen oder Arbeitslosigkeit; aber auch Fragen der
Zukunftsgestaltung, die Intuition, Initiative und Mut erfordern. Wie gewinne ich Sicherheit,
dass meine Entscheidung zu einem bestimmten Weg die richtige ist? Auf welcher Grundlage
verbinde ich mich mit Menschen, Situationen, Aufgaben? Welche Fähigkeiten und Kräfte stehen
mir zur Vefügung? Wie lerne ich diese - und damit mich selbst so kennen, dass ich Vertrauen zu
mir entwickeln kann?


Eine erste Erfahrung, verbunden zugleich wieder mit verschiedenen Fragen kann sein: Im Innern
entfaltet sich die werdende Wirklichkeit des eigenen Menschseins. Wie werde ich mir dieser
zukünftigen, aber auch ganz gegenwärtigen Wesenheit bewusst? Wie kann ich auf die innere,
geistige Struktur meiner Biografie schauen und die darin verborgenen biografischen Impulse
meinem gegenwärtigen und zukünftigen Handeln zu Grunde legen? Wie begleite und erziehe ich
mein Kind in dem Bewusstsein, dass hinter der äußeren Erscheinung eine höhere Wirklichkeit zur
Entfaltung drängt? Wie entwickle ich Liebe, Mut und Vertrauen zum eigenen Schicksal und zum
Schicksal der Menschengemeinschaft, mit der ich verbunden bin?


Im Gespräch können solche Fragen so behandelt werden, dass sich Antwortmöglichkeiten aus dem
intensiven Bewegen der Frage selbst ergeben. Das Ergebnis der Gespräche ist nicht vorbestimmt,
Lösungen werden möglich dadurch, dass die Offenheit für innere Antworten geübt wird. Es wird
also u.a. an der richtigen Frage-Stellung gearbeitet werden können, damit sich daraus der Weg zu
einer adäquaten Antwort wie von selbst ergibt. Mögliche Arbeitsmethoden sind:

1. Das biografische Gespräch, einzeln und in Gruppen (dazu 1-2jähriges Biografie-
Seminar nach Bedarf in Konstanz). Im Einzelgespräch werden die Motive,
Veranlagungen und Knotenpunkte der Biografie angeschaut und zu klären versucht.
Eingehen auf Schicksalsfragen und Hintergründe, Methoden der Karma- Forschung.

2. Beratung bei pädagogischen Fragen und Problemen auf der Grundlage der
Waldorfpädagogik. Eltern- und Kindgespräch, auf Wunsch Einbeziehung der
Lehrer/innen.

3. Die astrologische Fragestellung: Deutung des eigenen Seelenraumes, der
Veranlagungen und Zukunftsmotive durch den Blick auf die Sternenkonstellationen
zur Geburt und in der Gegenwart.




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